Währungsrisiken minimieren mit LuxCredit Finanzierungen

LuxCredit, ein Angebot der DZ PRIVATBANK in Luxemburg, in Zusammenarbeit mit den Volksbanken Raiffeisenbanken, deckt den Bedarf von Unternehmen nach Fremdwährungsfinanzierungen passgenau ab.

Ein bedeutender Markt für Währungsfinanzierungen ergibt sich etwa bei der Finanzierung von Waren- und Dienstleistungen gegen spätere Bezahlung in fremder Währung und bei Währungsfinanzierungsbedarf von Tochtergesellschaften deutscher mittelständischer Unternehmen. Neben Großunternehmen drängen auch immer mehr kleinere und mittlere Unternehmen ins Exportgeschäft und haben Bedarf an einer Vorfinanzierung in der Währung der zukünftigen Einnahmen. Dabei sind Geschäftsverbindungen in Ländern außerhalb der Eurozone häufig mit Währungsrisiken verbunden. Vor allem dann, wenn die Bilanzwährung Euro nicht die Fakturierungswährung bildet. Hier können Währungsfinanzierungen sinnvoll zur flexiblen Absicherung von Währungsrisiken genutzt werden.

So funktioniert die Währungsfinanzierung
Das Grundprinzip der Währungsfinanzierung ist recht einfach: Das exportierende Unternehmen nimmt den Rechnungsbetrag in der Fakturierungswährung auf, in der Regel mit kurzfristiger Zinsbindung, konvertiert den Fremdwährungsbetrag in Euro und weist den Abnehmer an, den Fremdwährungsbetrag bei Fälligkeit auf das Währungskonto des Exporteurs zu überweisen. Damit hat der Exporteur Planungssicherheit hinsichtlich des Erlösbetrags in Euro, das heißt, er ist nicht mehr dem Währungsrisiko ausgesetzt und kann mit einem festen Euro-Betrag kalkulieren.

Der Euro-Erlös aus der Konvertierung der Kreditvaluta steht dem Exporteur für seine weiteren Finanzierungserfordernisse zur Verfügung. Mit dem Zahlungseingang des Rechnungsbetrags in Währung wird der bestehende Währungskredit des Exporteurs zurückgeführt.

Im Kontext einer solchen LuxCredit Fremdwährungsfinanzierung, sei dies zur Abwicklung von Exportgeschäften oder von Handelstransaktionen, erweist sich die Absicherung des Währungsrisikos über eine LuxCredit Finanzierung als flexible, unbürokratische und attraktive Alternative zu einer klassischen Terminabsicherung. Als Alternative zur umfangreichen EMIR-Regulatorik (European Market Infrastructure Regulation) lässt sich die Währungsabsicherung mit LuxCredit in den Währungen wichtiger Handelspartner, wie etwa USA, China, Russland und Polen, kostengünstig durchführen.

Mehr Verhandlungsspielraum
Der Verhandlungsspielraum der Unternehmen vergrößert sich, da sie nun in der Lage sind, ihren Kunden - durch die Fakturierung in deren Heimatwährung - das Währungsrisiko abzunehmen. Auch Firmen, die bislang immer versucht haben, den Euro als Fakturierungswährung bei ihren ausländischen Geschäftspartnern durchzusetzen, können so eventuell höhere Margen erzielen, da bei einer Euro-Fakturierung bisher das Währungsrisiko bei ihrem Geschäftspartner lag und von diesem entsprechend kalkuliert wurde und den Preisspielraum eingrenzte. Auch Eigentümer von vermieteten Immobilien im Ausland nutzen die Währungsfinanzierung, um das Währungsrisiko zu minimieren, wenn die Mieteinnahmen in gleicher Währung wie der Kredit erfolgen.

Internationale Unternehmen können Währungskredite auch zur Finanzierung von Produktionsstätten oder Tochtergesellschaften im Ausland nutzen – selbstverständlich unter Berücksichtigung der in den Ländern bestehenden devisenrechtlichen Landesbestimmungen. Der Vorteil ist, dass sie dann häufig die bessere Bonität der inländischen Muttergesellschaft nutzen, um entsprechend günstigere Finanzierungskonditionen zu erhalten. Auch die manchmal schwierigere Verhandlung mit ausländischen Banken kann so vermieden werden.

Zur Absicherung von Auslandszahlungen stehen Auslandsgeschäftsprodukte der DZ BANK AG zur Verfügung, z.B. um Länder-, Ausfall- und Nichtzahlungsrisiken abzusichern.
 

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